Impulse

20.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 6, Vers 7 (Bergpredigt):

Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.

Beten heißt nicht: Gott darüber informieren, was er noch nicht weiß oder ihn von meinen Lösungsideen für die Probleme der Welt zu überzeugen.

Beten heißt vielmehr: sich auf Gott einlassen und dabei erspüren, was sein Wille ist.

 

19.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 6, Vers 1 (Bergpredigt):

Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. 

Man hört ja manchmal: „Tu Gutes und rede auch darüber.“ Jesus sagt das Gegenteil. Es scheint für ihn geradezu ein Grundprinzip zu sein: Lohn von Menschen, oder von Gott.

Drei Beispiele nennt Jesus hier für dieses Grundprinzip: Almosengeben, Beten, Fasten. Wenn du es so tust, dass es die Leute bewundern und du dafür gelobt wirst, dann hast du deinen Lohn ja schon bekommen. Wenn du Lohn von Gott dafür willst, tu das Gute heimlich.

18.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 46 (Bergpredigt):

Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?

Liebe auf Gegenseitigkeit – das ist nichts Besonderes und in Jesu Augen auch nicht besonders lobenswert. Von seinen Nachfolgern erwartet er mehr: Liebt eure Feinde!

17.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 39

Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin!

Eine herausfordernde Forderung Jesu! Man muss sich doch wehren, oder?

Für Jesus ist es aber nicht wichtig, dass wir zu unserem „Recht“ kommen, sondern dass das Reich Gottes wächst. Was wir dazu beitragen, das hat Bedeutung für die ganze Ewigkeit. Sonst nichts.

16.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 4, Verse 26-27

Jesus sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; 27 dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie.

Das Reich Gottes lässt sich von Menschen nicht herbeizwingen. Es nützt nichts, an den Halmen zu ziehen. Säen und Wachsenlassen – das sind die Aufgaben der Christen. Das Wachstum machen – das tut alleine Gott.

 

15.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 37:

Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.

Kennen Sie das auch? Wortgeklingel, wo mit viel Gerede nichts gesagt wird. Geschwafel, mit dem die Wahrheit verschleiert und die Wirklichkeit so beleuchtet wird, wie es dem Schwätzer passt. Worthülsen, die feierlich oder kompetent klingen und tatsächlich nur Täuschung und Verdrehung sind.

An diesem weitverbreiteten „Gesellschaftsspiel“ sollen sich Christen nicht beteiligen!

 

14.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 29:

Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 

Hier geht es nicht um die Selbstverstümmelung, sondern darum, dass nichts auf der Welt es wert ist, dafür den Himmel zu verpassen. Nichts ist wichtiger, als sein Leben so an Jesus auszurichten, dass wir in den Himmel kommen. Von allem, was uns daran hindern würde, sollen wir uns trennen.

13.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 25:

Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist!

Jesus ermahnt uns hier, uns mit Gott und unseren Mitmenschen zu versöhnen, solange wir noch in diesem Leben sind. Vergebung unserer Schuld gegenüber Gott und unseren Mitmenschen gibt es nur in diesem Leben. Nach dem Tod ist es dafür zu spät.

 

12.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 17:

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 

Bis heute ist das ein weit verbreitetes Missverständnis: Jesus habe das Alte Testament und seine Gebote abgeschafft. Er hat sie aber nicht abgeschafft, sondern erfüllt. In und durch Christus ist der Alte Bund vollendet und erfüllt. Und damit zur Grundlage geworden für den Neuen Bund. Nun können wir heilig werden durch die Heiligkeit Jesu.

11.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 13:

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. 

Salz hat nur eine einzige Funktion: salzig sein. Für nichts sonst kann man es gebrauchen. Wenn Jesus dieses Bildwort zu seinen Jüngern sagt, meint er damit wohl: Die Kirche soll das Salz der Erde sein. Sie hat eine Botschaft und eine Aufgabe: Das Evangelium in die Welt zu tragen. Wenn sie die nicht mehr erfüllt, ist sie nutzlos und kann weg. Alles andere können andere Gruppen, Verbände, Parteien und Organisationen nämlich mindestens genauso gut. Die Kirche ist dazu da, Christus in die Welt zu verkünden. So wirkt sie als Salz der Erde.

10.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Matthäusevangelium, Kap. 5, Vers 7:

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 

Neun sogenannte Seligpreisungen reiht die Bergpredigt hintereinander:

Z. B. Selig die Trauernden, die Sanftmütigen, die Reinherzigen, die Barmherzigen, die Friedenstifter, die um Gottes Willen Verfolgten, usw.

Freude und Leid in dieser Welt sind nur vorläufig, sind nicht Gottes letztes Wort.

Auf Gottes letztes Wort kommt es an: und das lautet bei diesen Menschengruppen: Selig! Also will ich nicht den Mut verlieren, wenn es hier nicht immer so läuft, wie ich es gerne hätte.

09.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 3, Verse 24-25

Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben.

Wenn das schon für Reiche und Familien gilt, wie schlimm ist die Spaltung dann erst für die Kirche! Was kann ich dazu beitragen, dass die Spaltungen in der Kirche heilen?

08.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 12, Vers 44

Jesus sagt über eine arme Witwe, die im Unterschied zu einigen reichen Großspendern nur ein winziges Geldopfer gegeben hatte: „Sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hineingeworfen; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles hergegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.“ 

Wörtlich übersetzt heißt es eigentlich: Sie hat ihr ganzes Leben gegeben. Einen solchen Mut, ein solches Vertrauen auf die Hilfe Gottes, wie es diese Witwe hatte, hätte ich auch gerne!

07.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 12, Vers 40

Jesus sagte über die Schriftgelehrten: Sie fressen die Häuser der Witwen auf und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Umso härter wird das Urteil sein, das sie erwartet. 

Zur Schau gestellte Frömmigkeit von Repräsentanten der Religion, die durch ihre Unwahrhaftigkeit die ganze Kirche in Schmutz ziehen, gab und gibt es leider immer wieder. Jesus droht solchen Missbrauchern des Glaubens eine harte Strafe an.

06.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 12, Vers 34

Jesus sah, dass der Schriftgelehrte mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes.

Darauf kommt es an: dass wir dem Reich Gottes nahe sind. Jener Schriftgelehrte hatte es gezeigt, indem er – übereinstimmend mit Jesus - die Liebe zu Gott und zum Nächsten als das Zentrum des jüdischen Glaubens erkannt hatte.

 

05.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 12, Vers 27

Gott ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden.

Im Streit mit den Sadduzäern, die nicht an die Auferstehung der Toten glaubten, weist Jesus sie darauf hin, dass Gott nicht nur eine Gottesidee ist, an die unsere Vorfahren geglaubt haben, sondern dass er immer noch der Gott dieser Vorfahren ist und dass sie – wenn sie im irdischen Leben eine Beziehung zu ihm hatten – auch im leiblichen Tod nicht wirklich tot sind.

04.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 12, Vers 17

Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!

Wenn Politik und Religion vermischt werden, kommt selten etwas Gutes dabei heraus. Weder, wenn der Staat die Religion zur Legitimierung seiner Macht missbraucht, noch wenn die Religion den Staat zur Durchsetzung ihrer Glaubensüberzeugung einspannt.

03.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 12, Verse 10-11:

Habt ihr nicht das Schriftwort gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen?

Im Gleichnis von den bösen Weingärtnern macht Jesus deutlich, dass er der Sohn Gottes ist, der zwar von den menschlichen Autoritäten verworfen wird, aber tatsächlich wie der Eckstein von zentraler Bedeutung für das Ganze ist.

Verwerfe ich diesen Eckstein, oder nehme ich ihn als Fundament für mich?

 

02.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 2, Verse 27-28:

Und Jesus sagte zu ihnen: Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. 

Auch hier wieder diese Frage: steht Jesus über oder unter dem Gesetz? Wenn er nur ein Mensch ist, dann natürlich darunter. Wenn er aber Gott ist – dann darüber.

Es tut gut, das sich immer wieder klar zu machen. Nicht Jesus hat sich an unsere Regeln zu halten, sondern wir uns an seine.

 

01.06.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 11, Vers 28:

Die Hohepriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten fragten ihn: In welcher Vollmacht tust du das? Wer hat dir diese Vollmacht gegeben, das zu tun?

Die kritische Nachfrage der Religionsbehörde war durchaus berechtigt. Da könnte ja jeder kommen und solche Ansprüche erheben. Und im Grunde müssen wir uns auch selbst immer wieder diese Frage stellen: Wer ist Jesus? Welche Vollmacht hat er? Wenn ich glaube, dass er der Sohn Gottes ist und von ihm seine Vollmacht hat – warum folge ich ihm dann nicht?

31.05.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 11, Vers 17

Jesus belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.

Das war die Antwort Jesu auf das Staunen und/oder Entsetzen, mit dem die Leute reagierten, als er die Geschäftemacher aus dem Tempel vertrieb. Seine Kritik traf einen religiösen Betrieb, der vor lauter Effektivität und Funktionalität und Erfolgsorientierung aus dem Blick verloren hat, um wen und was es im Tempel eigentlich geht: Nicht um die Bedürfnisse der Leute, sondern um die Heiligkeit Gottes! Spüre ich diese Spannung manchmal auch in mir?

 

30.05.2024

Impuls aus dem Tagesevangelium

Markusevangelium, Kap. 14, Verse 22-25

Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. 

Fron-Leichnam – ein altes deutsches Wort für Herren-Leib – erinnert uns daran, dass in der Eucharistie Jesus wirklich gegenwärtig ist. Das ist nicht nur ein Symbol, nicht nur ein „Als-ob“, sondern ein ganz konkretes „Das ist Jesus“. Welche Bedeutung hat dieses unbeschreibliche Wunder in meinem Glaubensleben?

29.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 10, Vers 45

Jesus sagte: Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. 

Jesus, der höchstrangige Mensch und Mittelpunkt der Weltgeschichte, ist FÜR UNS gekommen, um mit seinem Leben unseren Tod zu besiegen. Das ist echte Hingabe aus Liebe!

28.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 10, Vers 31

Jesus sagte: Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste. 

Die Maßstäbe dieser Welt sind nicht die Maßstäbe Gottes. Bei ihm zählt nicht, was hier zählt und umgekehrt. An welchen Maßstäben nehme ich für mein Leben und Handeln Maß?

27.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 10, Vers 25

Jesus sagte: Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

Das klingt hart. Wen meint Jesus hier? Jeden, der mehr hat als der Durchschnitt? Oder nur die, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld? Oder vielleicht eher die, die sich über ihren Besitz definieren und meinen, sie könnten sich alles kaufen und die vergessen, dass auch Besitz von Gott nur für eine Weile geliehen ist und wir auf nichts in dieser Welt vor Gott einen Anspruch haben?

26.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Matthäusevangelium, Kap. 28, Verse 18-20

Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt. 

Das ist der sogenannte „Missionsbefehl“ und ein klarer Auftrag an die ganze Kirche. Dazu ist sie da, das ist ihre Aufgabe: alle Menschen zu erreichen mit der rettenden Botschaft von der Liebe Gottes. Taufen und lehren und vor allem: sie zu Jüngerinnen und Jüngern machen! Und bei allem darauf vertrauen: Gott, der uns diesen Auftrag gegeben hat, ist immer bei uns.

 

25.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 10, Vers 15

Jesus sagte: Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. 

Wie nimmt ein Kind ein Geschenk an? Es fragt nicht, was hat das gekostet, was willst du dafür von mir und sagt nicht: das wäre doch nicht nötig gewesen.

So sollen wir auch das Reich Gottes annehmen, sonst wird das nichts.

24.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 10, Vers 9

Jesus sagte über die Ehescheidung: Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Eine brennende Frage in unserer Zeit. Aber Jesu Wort ist hier (leider) ganz klar. Und die Kirche hat nicht die Vollmacht, dieses Jesus-Wort aufzuheben.

23.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 9, Vers 43

Wenn dir deine Hand Ärgernis gibt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.

Hier geht es nicht um die Selbstverstümmelung, sondern darum, dass nichts auf der Welt es wert ist, dafür den Himmel zu verpassen. Nichts ist wichtiger, als sein Leben so an Jesus auszurichten, dass wir in den Himmel kommen. Von allem, was uns daran hindern würde, sollen wir uns trennen.

 

22.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 9, Vers 40

Jesus sagte: Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. 

Als Christen können wir mit allen Menschen guten Willens nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit suchen. Wer da nicht gegen uns, ist für uns. Da sind viele Kompromisse möglich.

Freilich sagt Jesus in anderem Zusammenhang auch das scheinbare Gegenteil: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Da geht es dann um die konkrete Entscheidung für Jesus als den Mittelpunkt meines Lebens. Da kann es keinen Kompromiss geben.

21.05.2024

Impuls aus der Tageslesung

Markusevangelium, Kap. 9, Vers 35      

Jesus rief die Zwölf und sagte zu Ihnen: Wer der erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.

Ehrgeiz ist in der Kirche unangebracht. Wer es in der Kirche zu etwas bringen will, stellt nicht Gott, sondern sich selbst in die Mitte seines Wirkens. Die Gefahr ist natürlich immer da. Aber die Mahnung Jesu ist auch klar und deutlich.